Missing Art

Fassadengestaltung von 100m²
an der Friedensbrücke in Frankfurt am Main

7 Streetart-Künstler gestalten am Samstag, 27.04.2013, an der Friedensbrücke in Frankfurt am Main eine 100m2 große Fläche und daran angebrachte Leinwände. LivingWalls bringt so zum wiederholten Male Graffiti-Künstler zusammen, die Kunst in den öffentlichen Raum bringen und diesen verschönern.

Im Vorfeld der Kunstaktion werden an der Fläche mehrere Leinwände angeracht, die, zusammen mit der gesamten Fassade, künstlerisch gestaltet werden. Nach der Aktion werden diese Leinwände von der Wand genommen und in der Galerie Schwalbe 54 ausgestellt. An den dadurch entstandenen kahlen Stellen der Wand, sind dann QR-Codes mit dem Schriftzug missingART sichtbar. Die QR-Codes geben den Hinweis, wo die fehlende Kunst zu finden ist.

Link zur Galerie Missing Art

July 1th : 4th, 2011LivingWalls Missing Art at Frankfurt am Main
Livingwalls geht in die 5te Runde. Die ganze Graffiti und Streetart-Elite aus der Region trifft sich unter der Friedensbrücke in Frankfurt am Main.

Colour Alliance

Fassadengestaltung von 600m² 010711-030711
Kaiserlei 63065 Offenbach am Main

Es ist wieder Soweit! Livingwalls geht in die 4te Runde. Die ganze Graffiti und Streetart-Elite aus der Region trifft sich mal wieder im Herzen des Rhein-Main-Gebietes:Am Kaiserlei in Offenbach am Main.Diesmal steht alles unter dem Motto „Colour Alliance Rhein-Main“. Repräsentiere dich, deine Cru oder deine Stadt in welcher Form auch immer. Die Unterführung des Kaiserlei-Kreises ist ca. 250m² lang und verläuft Röhrenförmig. Es gibt viele unterschiedliche geformte Wände die höchste Stelle beträgt ca. 4m. Auch bei Regen kann ein Großteil der Flächen gemalt werden.Gerüste und Leitern stehen natürlich vor Ort zur Verfügung. Wie immer gibt es für jeden Künstler der sich anmeldet Freidosen. Da die Plätze nur begrenzt sind, bitte ich dich uns rechtzeitig, bis zum 31.5.2011 bescheit zu geben. Bitte schick uns an hello@living-walls.org eine kurze Mail mit deinem Namen und Telefonnummer. Sobald ich alle Künstler zusammen habe werde ich dir einen Platz zuweisen. Gerne kannst du dich mit anderen Sprühern zusammen tun und mir dies mitteilen

Link zur Galerie Colour Alliance

July 1th : 4th, 2011LivingWalls Colour-Alliance at Offenbach am Main
Livingwalls geht in die 4te Runde. Die ganze Graffiti und Streetart-Elite aus der Region trifft sich mal wieder im Herzen des Rhein-Main-Gebietes.

Rhein-Main-Styles

Fassadengestaltung von 1000m² 030910-050910
Zwischen Ring-Center und Jacques-Offenbach-Str.
63069 Offenbach am Main

Graffiti ist bei vielen Menschen verpönt. Es ist Schmiererei und Vandalismus. Aber nur wenn es sich um Sprühereien auf illegalen Flächen handelt. An freigegebenen Wänden ist Graffiti im Grunde genau das Gegenteil. Es wird akzeptiert, sogar bestaunt – es ist eine Art von Öffentlichkeitsarbeit. Denn Graffitikünstler verschönern nicht nur Lebensräume, sondern sie bringen Kunst auf die Straße: Streetart eben. Und zwar für jedermann kostenlos. Normalerweise müssen Kunstinteressierte in Museen Geld dafür bezahlen, Kunst zu betrachten. Dadurch ist Kunst oft Menschen vorbehalten, die sowohl das nötige Kleingeld haben, als auch bereit sind, es für Kunst auszugeben. Mit Graffiti wird einfach die ganze Stadt zum Freilichtmuseum. Sie wird lebendig, erzählt Geschichten und spiegelt Kreativität wider. Städte beherbergen nicht länger nur Museen, sie werden selbst zu einem Museum. Durch Graffiti wird Kunst zu etwas zum Anfassen: Sie entsteht in einer Umgebung mit der sie eins wird. Diese Kunst wird nicht irgendwo geschaffen und dann irgendwo anders hin gebracht. Sie entsteht direkt vor Ort – beeinflusst den Ort und wird dadurch beeinflusst.Zur Umsetzung des Projektes werden über 50 Graffitikünstler aus dem Rhein-Main-Gebiet eingeladen um gemeinsam das größte Wandbild Hessens zu gestalten. Mit der Arbeit im öffentlichen Raum wollen wir aktiv einen Beitrag zur kreativen Gestaltung des Rhein-Main-Gebietes leisten. Dabei ist es uns besonders wichtig, Künstler aus möglichst vielen Städten unserer Region an der Wand zu vereinen. Es werden Künstler unter anderem aus Aschaffenburg, Bad Homburg, Darmstadt, Offenbach, Frankfurt, Hanau und Mainz erwartet. Wir hoffen mit der Zusammenarbeit Vorurteile abzubauen, Grenzen einzureißen und die kulturelle Vielfalt innerhalb des Rhein-Main-Gebietes zu verstärken.

Link zur Galerie Rhein-Main-Styles

Weimar meets offenbach

Fassadengestaltung von 150m² 240910-260910
Kaiserlei 63065 Offenbach am Main

Am 26. September 2010 ging das Projekt Living Walls – Weimar meets Offenbach in die Halbzeit. Um 16.00 Uhr wurde die umgestaltete Kaiserleibrücke der Öffentlichkeit übergeben. 10 Weimarer Künstler, Studierende und Schüler gestalteten ein Wochenende lang gemeinsam mit 10 Offenbachern die Brückenwand der Kaiserleibrücke am Main.So unterschiedlich die Städte sind, so unterschiedlich sind die Einzelbilder. Aus Weimar brachten die jungen Künstler Bilder von Johann Wolfgang Goethe, Paul Klee und dem Deutschen Nationaltheater mit, die in Offenbach auf Bildzeugnisse Offenbacher und Frankfurter Lifestyles treffen. Interkultur ist in Offenbach Alltag, Exotismus normal. Die asymmetrische Gestaltung, das Nebeneinander von exotischen Tieren, die Skyline und Schriftzüge verschiedener Künstler fangen dieses Lebensgefühl ein. Ein Geripptes – das Glas, das traditionell zum Frankfurter Apfelwein Genuss zum Einsatz kommt – hält zusammen, was zusammen gehört. Ganz anders die Weimarer Seite, die in den Bauhausfarben Rot, Gelb, Blau harmonisiert und in einer abstrakten Landschaft auf Wolken Weimarer Klassiker interagieren lässt. „Goethes Abbild vermittelt zwischen beiden Seiten, schlägt Brücken zwischen den Städten und sorgt für mediterranes Flair unter der Autobahnbrücke.

Link zur Galeri Weimar meets Offenbach

 

Analog vs. Digital

Umgestaltung der Kaiserleibrücke 031009-041009
Kaiserleistraße 63067 Offenbach am Main

Das Konzept „Living Walls“ bringt das Thema „Kunst zum Anfassen“ an die Wände Offenbachs. Zur Umsetzung des Projektes werden verschiedene Graffitikünstler eingeladen. Sie werden in zwei Gruppen eingeteilt und aufgefordert sich mit dem Thema „Analog meets digital“ auseinander zu setzen. Wobei eine Gruppe nur das Thema „analog“ und die andere das Pendant „digital“ visualisiert. Die zwei Themen schließen sich auf den ersten Blick scheinbar aus. Denn digital steht beispielsweise in der Fotografie, Kunst oder Musik für Fortschritt, Schnelllebigkeit und Neues, wobei der Begriff analog eher für Tradition, Bekanntes und Vertrautes spricht. Mit diesen zwei scheinbar gegensätzlichen Welten beschäftigen sich die Künstler an der vorgesehenen Fläche. Es werden zwei komplett unterschiedliche Bilder entstehen. Doch trotz der scheinbar gegensätzlichen Themen werden sie sich miteinander vermischen. Trotzdem das eine ohne das andere sein kann, werden sie an der Fläche zu einer Einheit. Denn die Künstler werden in die eigene Interpretation ihres Themas auch die Auslegung der anderen Sprüher in ihre Arbeit einfließen lassen. Dabei macht jeder einzelne Künstler das, was er am besten kann: einen Charakter, einen Style oder Fotorealismus. Es entsteht ein Gesamtkunstwerk, das harmonisiert. Vergleichbar mit einer Symphonie: jeder spielt ein anderes Instrument und der Dirigent, in dem Fall das Thema, bringt sie zusammen und in Einklang.

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